Parz oder Porz

 

Letzte Änderung: 13.1.2015

 

wurde von 1108 bis 1564 genannt. Laut Simlinger gab es ein Parz Superior und ein Parz Inferior. Letzteres befand sich östlich von Neustift etwa an der Wegkreuzung des „Leeweges“/Ochsenstraße mit dem sog. „Mark(t)weg“, der gleichzeitig die nordöstliche Grenze des Gemeindegebietes von Neustift bildete. Der Name geht nach Otto Fandl auf das römische „Portas“ = „Tor“ zurück, da dieser Weg vom einstigen Römerkastell in Zwentendorf namens Asturis (früher Pirotorto genannt) eine Handelsverbindung nach Kirchberg darstellte. Noch heute führt der Weg am „Eleonorenheim“ vorbei geradewegs zur Donau gegenüber von Zwentendorf. Im Bereich der Flur Parz soll dieser Weg gegen das Reich der Rugier durch ein Tor abgesichert gewesen sein (Otto Fandl).

Der Name “Porz Superior” könnte sich auf lateinisch “Portus”=Hafen, auf den Salzhandelsplatz in der Nähe des Haleberges beziehen. Die Römer hatten ein “Siedlungsverbot” zwei Meilen (= ca. 14 km) nördlich der Donau erlassen, das jedoch kaum eingehalten worden sein soll. Das heißt, dass das nördliche Tullnerfeld während der Römerzeit sicherlich bewohnt war, aber von den Römern überwacht, siehe Burggrund, wo sich ein römischer Wachturm (Burgus)befunden haben soll (Mann-Flurnamen).

 

Funde

In unmittelbarer Nähe der Flur "Parz" (Superior) in der Winkler Flur "auf der Landstraße" liegt ein umfangreiches Gräberfeld mit zugehöriger Siedlung aus der älteren Eisenzeit (Hallstattzeit, ab ca. 700 v. Chr.), welches bisher teilweise archäologisch erschlossen ist.

 

Erwähnungen

Im Verzeichnis des Wüstungsarchives unter http://www.univie.ac.at/wuestungsforschung/archiv.htm wird Parz unter “1338,10 Porze B386 Pol. Bez. Tulln Kirch/W Neustift i. Felde s, FIN, Winkl” geführt.

Im “Atlas von NÖ” werden für Parz die Jahreszahlen 1108 bis 1548angegeben.

Da Neustift schon früher, als von Marzani, Dedelbacher, Hirsch, Piffl etc. angegeben, nachweislich am 1. Jänner 1318, bestanden hat, können die "Parzer" lediglich nach Neustift zugezogen sein - siehe Artikel Neustift im Felde bzw.

Erwin Kupfer, Wien, Diplomarbeit 1995: "Die Siedlungsgeschichte des politischen Bezirkes Tulln. Von den Anfängen bis zum Ende des Hochmittelalters", Seite 174: "Nach Mann wurde die frühere Siedlung, die 1337 durch Hochwasser weggeschwemmt worden war, neu angelegt und Neustift benannt. Vermutlich handelt es sich um eine Siedlung auf Klostergrund. Im Jahre 1208 hatte das Kloster Zwettl hier Grundbesitz erhalten" (Janicek: "Besiedelung" S. 66)

Blätter des Vereines für Landeskunde von Niederösterreich, 1883, NÖ Landesarchiv, St. Pölten: „Otto und Hadmar, Brüder von Winkel, überliessen zu Kirchberg am Wagram am 27. Juli 1283 dem Hochstifte Passau zwei Lehen in Meinzelnborndorf (Meiseldorf). Unter den Zeugen sind die Ritter: Ludwig von Ober-Stockstall und Ulrich von Engelmannsbrunn, ferner die Knappen: Ulrich Clerikus von Porz, sein Bruder Ernest von Mühlbach, Hermann und Ernest von „Port“, Rudolf von Bierbaum u.m.a. (Monument, boic. XXiX., II. pag. 552). Am 27. Oktober 1288 stellten die Herren Ortlieb und Hadmar von Winkl in der Abtei Altenburg eine Urkunde aus, wobei unter den Zeugen die Knappen Hermann und Enst von Porzze, sowie Ritter und Knappen von Stockstall, Freischling, Hippersdorf, Engelmannsbrunn, Dürrentahl etc. sind (Fontes, 1. C. XXI., pag. 146). Die Lehengülten Parz und Stockstall gehörten 1847 und wol schon seit langer Zeit zur Herrschaft Thürnthal (Gnochat, niederösterr. Dominien-Schematismus für das Jahr 1847, pag. 156)

Im Urbar des Passauer Domkapitels von c. 1230 finden sich zwei Partz, wo das Kapitel Holden hatte, beide anscheinend im V.U.M.B gelegen. Frauendorf in der Au, am Wagram, ha nordwestlich und nördlich vom Dorfe ausgedehnte Felder, welche Parzfelder heissen. Gewiss stand eines der beiden Partz – im obigen Urbar in Ober-und Unter-Partz geschieden –an dieser Stelle, wenngleich Partzfelder im V.U.M.B. mehrfach vorkommen.

Ein gewisser Tiema schenkte c. 1110 der Abtei Göttweig (Fontes 1. C. VIII. p. 38, Nr. 151) sein Prädium zu „Porz“. Dieses erscheint nun in den ältesten Urbarien dieser Abtei stets mit Altenwerd, Kollersdorf, Dörfl und Fels, was ganz gut zu meiner Vermutung passt. (Fontes 1. C. VIII. p. 157, Nr.151)…..

Unter-Partz –jenes bei Frauendorf –kommt noch 100 Jahre später als bestehend vor. Am 14.November 1564 verleiht Kaiser Maximilian II. dem Freiherrn Johann von Kharling, seinem Rath, die Zehente in den Dörfern Stockstall und Partz, beide gelegen in der Pfarr Kirchberg, wie ihm diese Zehente, als von den Herren von Wallsee herrührende, schon Kaiser Ferdinand verliehen habe. Über die Zeit und Art der Verödung beider Orte ist mir nichts bekannt. Unter-Partz ging jedenfalls durch die nahe Donau zu Grunde. Das Göttweiger Archiv könnte vielleicht Aufschluss bieten.“

Verein für Landeskunde von Niederösterreich "Land zwischen Donau und Wagram (WagramII"), Exkursion am 29.Oktober 2011, (Peter Aichinger-Rosenberger, Günter Marian, Alexandra und Roman Zehetmayer):
"Im 12. Jh. bestanden im Wagramland auch kleinräumige Herrschaften, die im Besitz von Edelfreien waren. Die im engen Kontakt zum Kloster Göttweig stehenden Edelfreien von Porz sind zwischen 1141 und 1173 urkundlich nachweisbar. Etwa 100 Jahre später ist Porz, das nur unweit nördlich von Winkl lag, bereits Sitz von Winkler Gefolgsleuten."

Ludwig Piffl, Heimatkalender des Tullner Bezirkes, 1954: "Die Flur erinnert an den Ort, dessen Burgfrieden noch 1590 auf alten Karten aufscheint. Eine kleine Parzelle inmiten dieser Flur wird heute noch Parzstübl genannt und sehr alte Leute dieser Gegend können sich noch erninnern, daß an dieser Stelle ein altes Haus stand. Die Bewohner dieser verschollenen Orte sollen 1337 nach einem katastrophalen Hochwasser in dem neu gestifteten Neustift angesiedelt worden sein. "

"Stainerische Casten-Ambts: Beschreibung." - Beschreibung Aller Stückh-Zehent und Gülden des Hochfürstlichen Passauischen Casten-Ambts Stain Im Erzherzogthumb Österreich under der Ennß, in allen vier Vierteln des Landes gelegen", Signatur HL- 528 Hochstift Passau-Buch, im Bayerischen Staatsarchiv München.Recherchiert von Hr. Ludwig Leuthner, Fels am Wagram:
Parz: Kirchberger Pfarr Halben Zehent
Dies ist kein Dorff oder behauster Orth: sondern ein also genanntes Veldt, sogleich underhalb Neustüfft ligt, stosset auf den Neustüffter-Understockstaller und Pierbaumer Zehent, und zwar der mheiste Theill desselben, ligt in Neustüffter Freyheit und auch ein Theill in der Understockstaller Freyheit alles aber in Kirchberger Pfarr.
Allhier auf diesem Veldt und gründten, hat das Hochfürstliche Passauische Castenambt Stain durchgehendts halben Zehent, und halber die Dietrichsteinische Herrschaft Nussdorf negst Träßmaur.
Der kleine Zehent würdt auf diesen Gründten, von Krautt Haniff, Haar und rurben gehoben, und gegeben.“
  

Urkunde NÖ Landesarchiv, StA Urk. 2082 vom 20.Juni 1421: Albrecht Pirbaumer widerlegt die 150 lb d Heimsteuer seiner Frau Martha, Tochter Stephan des Lacher zu Frauendorf, und gibt ihr als Morgengabe 225 lb d und versetzt ihr dafür die Spilmanswerd, Gülten zu Parz, Bierbaum, Engelmannsbrunn und bei Kirchberg, die Winkler Lehen sind.
http://www.noela.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3695#5374412055726bx1978, abgerufen am 31.12.2014  

Das Historische Ortslexikon, Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte Niederösterreich 3. Teil, S 148 (download unter http://www.oeaw.ac.at/vid/download/histortslexikon/Ortslexikon_Niederoesterreich_Teil_3.pdf  am 01.01.2015) gibt an: 
(Porz)
*1230: 3 Hofstätten. Urk. 1141/47 – 1548. behaust, 1538 öd. Südlich von Neustift im Felde. Q  *1230: Maidhof, Passauer Urbare, II, 113, 122;   

http://www.noela.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3695#4861726465676765722055726bx1847,
abgerufen am 7.Jan. 2015:
Nö. Landesarchiv, Hardegger Urk. Nr. 1829 vom 1.Dezember 1682:
Leopold Karl Reichsgraf von Hoyos veleiht als gerichtlich verordneter Gerhabe der beiden Söhne des verstorbenen Hans Balthasar Hoyos, Franz Karl und Ernst Ludwig, Julius von Hardegg "die Spielmannswerd, den Rainfürst", einen Garten zu Winkel und diverse Gülten u. a. zu Porz (abgekommen; südl. Neustift im Feld; Weigl B 386), Bierbaum, Neustift im Feld und Engelmannsbrunn.
http://www.noela.findbuch.net/perma_arid-3695-bekurz-4861726465676765722055726b-vnum-1993.html und
http://www.noela.findbuch.net/php/view2.php?ar_id=3695&be_id=3501&ve_id=2226640&count= , abgerufen am 7. Jan. 2015  

Dass noch im Jahre 1704 Hofstätten zu Parz bestanden, beweist die Hardegger Urkunde Nr.1974 vom 18. April 1704, ausgestellt von Franz Karl von Hoyos, mit der er Julius von Hardegg und seinen Bruder u. a. mit "fünff Schilling Gelts gelegen zu Parz auf zwey gestüfften  Hoffstätten, mehr von einer Ödt darselben auff St. Michaeli und Georgitag fünffzig pfennige gelts, gelegen in Bierbaumer Pharr" belehnt. 

 

Personen aus Parz: 

Aus Porze treten uns urkundlich folgende Personen entgegen:   

ca. 1110 Göttweig: Tiemo donauit predium suum loco qui uocatur Porz situm super altare S. Marie .. (Tiemo schenkt ein Gut an seinem Ort  liegend, welcher Porz genannt wird, an den Altar S. Marie zu Göttweig); Fontes 1.C. VIII. p.38, Nr. 151, Saalbuch des Benedictiner-Stiftes Göttweig. Dieser Tiemo stammt möglicherweise  aus dem Hause der Grafen von Formbach Wels-Lambach Pitten, denn der Sohn Tiemo`s II. + 1040,  Udalrich III. war Vogt von Göttweig und 1108 erscheint im Gefolge der Formbacher ein Tiemo von Kierling, der der Schenker sein könnte. (Heide Dienst, Regionalgeschichte und Gesellschaft im Hochmittelalter am Beispiel Österreichs S. 186, 191, 192). 

Wie auf Seite 157  der Fontes im Kapitel Erläuterungen von Wilhelm Karlin ausgeführt wird, handelt es sich bei dieser Schenkung eindeutig um Parz bei Neustift:
CLI (151) Porz, ist zu Grunde gegangen. In unseren ältesten Urbarien finde ich es unter folgenden Ortschaften angegeben : Altenwerd, Chalhochsdorf, Dörflein, In portz, Veltz, wodurch die ehemalige Lage von P o r t z unweit Altenwört an der Donau, Kollersdorf, Dörfl, Fels, so ziemlich genau bestimmt wird.  

Zwischen ca. 1145 und ca. 1170 Herman de porce oder porze in Fontes 1.C.  VIII., S.63, Nr. 259, S. 65 Nr. 264 und S. 76 Nr 297,  Saalbuch des Benedictiner-Stiftes Göttweig. Er gehörte zur Familia ecclesiastica des Stifts Göttweig, war also dort Geistlicher. Unter Fontes 1.C VIII, S. 65  Nr. 264 werden neben obgenannten Hermannus auch Hartwicus und Rahawinus de Winchil genannt. Weiters  in Fontes 1.C.  VIII.,  Nr. 279  Hermannus de Borz und Hainrich de porze und auf S. 76 Nr. 298 Hainricus poze (porze). 

In Schwechat, im Bereich der Thurnmühle, Schloßmühlgasse 1, steht das Schloß Thurnmühle. Dort stand ehemals die „Veste“ Parz, deren Herrschaftsgebiet offenbar bis Trauttmannsdorf an der Leitha reichte. Siehe http://www.meinbezirk.at/schwechat/chronik/herrschaftsitze-und-muehlen-6-d631214.html , abgerufen am 30.12.2014 *) bzw. http://de.wikipedia.org/wiki/Thurnm%C3%BChle   abgerufen am 9.Jänner 2015: 

1230 ca.: Der in *) diesem Beitrag und im Stiftungen Buch des Klosters Zwettl -Fontes rerum Austriacarum, 2. Abt. Diplomataria et acta- auf Seite 440 genannte Eberwinus (Elbuin) de Portz dürfte aber auch eine Beziehung zu Parz bei Neustift/Winkl gehabt haben, da in der Zeugenreihe auch Sighardus de Stokstal aufscheint. Mehr siehe bei Wergant von Porz 1318.  

 

Bild 1: Schloß Thurnmühle (ehemals Veste Parz) in Schwechat; Foto A.Nowotny

1283 27.Juli: Ulricus-Clericus de Portz, Hermannus de Port und Ernestus de Port; MB 29 II,  S 551/552 Nr.149 

1288 28.Oktober: Hermannus de Porzze, Ernestus ibidem; Urkunde des Benediktinerstiftes Altenburg lfdNr. 1288 X 28, alte Signatur 1/41, http://www.mom.findbuch.net/php/rechter_ve_e.php?: 

1290 20.  Oktober: Ernst von Porce Urkunde Tulln, OP-Tulln, Dominikanerinnen lfd. Nr.  1290 X 20. 

1290 13. November: Heinricus de Porce, Ratoldus de Porce, Hermannus de Porce, Ulricus de Porce  (Landgerichtstaiding des Landgerichtssprengels Großweikersdorf); Urkunde und Geschichte -Urkundenbuch des NÖ.Landesarchivs Vorausband, lfd. Nr. 40, Seite 163/164. 

1303 22. od. 23. Mai: Ulricus und Ernestus de Portz, Hermannus ibidem; Ebenda, Urkunde Nr. 40 des NÖ.Landesarchivs (St. Stephan 22. od.23. Mai 1303) Seite 161. 

1304 6. Dezember: Wergant von Portz, Ulrich von Portz; Ebenda, Urk. Nr. 87 a. 

1303 4.Juli: Heinrich von Portz, Wergant von Portz; Urkunde Stift Schlägl, Lade D, S41. 

1312 21.Mai: Ulrich von Portz und seine Gattin Kunigunde; UrkundeTulln, OP-Tulln, Dominikanerinnen lfd. Nr. 1312 V 21. 

1318 1.Jänner: Hermann von Porz Wergant von Portz; Albrecht von Portz. Urkunde Stift Schlägl, Lade D, S 83. 

1322 5.März Feldsberg als „edel Leut“ wird u.a. Houch von Partz bezeichnet, Siegel: DOM. ALBERT DE WINCHEL, damals noch Chorherr zu Passau und Pfarrer von Feldsberg, ab 1363 Bischof von Passau; Blätter des Vereins für Landeskunde von NÖ, XXVI. Jahrgang 1892 S. 377. 

1324, 8.Jänner Tulln, Albrecht von Portz, Margareth, seine Hausfrau und Werigant, sein Bruder; Urkunde OP-Tulln, Dominikanerinnen lfd. Nr.1324 I 8. 

Wergant von Porz saß offenbar auf der „Veste“ Parz (heute Schloß Thurnmühle) in Schwechat und erscheint mehrmals in Urkunden zusammen mit Herren von (Kaiser-)Ebersdorf, die ihrerseits wieder in mehreren Urkunden zusammen mit Herren von Winkel vorkommen, z.B.: 3. August 1289 Ortlieb von Winkel, Calhoch von Ebersdorf (Regest WINNER, Lilienfeld  [=FRA II/81, 1974] S. 89-90, Nr 171.; 12.Mai 1306 [=FRA II/81, 1974] S. 124, Nr. 277). Es fällt auch auf, dass in den Göttweiger Traditionen mehrmals die Namen Eber... vorkommen, z.B.: Nr. 269 Eber., 297 Ortwinus qidam de Ebersprunnen,

siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Kaiserebersdorf


Bild 2: Schloss Kaiserebersdorf; Foto A. Nowotny 

Die Gattin Heinrichs von Winkel war Elisabeth, Tochter des Stuchsen von Albern bzw. Trauttmannsdorf.  Als Morgengabe versetzt er ihr am 4. Mai 1387 sein Dorf „Neustift mitsamt dem Gericht“, Otkental (Ottenthal?), zu Papastal(Ruppersthal?) zu Fraundorff,  Geld auf der Mühle zu Fraundorff, Güter zu Winkelberch, die er von Albern von Puchheim gekauft hat (AT-OeSTA/HHAtA UR Gschwendt 200 -Urkunden des Schlossarchives Gschwendt).
Siehe auch http://www.hf-kirchberg.at/index.php/neustift/flurnamen-neustift bei „Kreuz, am Rothen“. 

Oft erscheinen die Herren von Porz  gemeinsam mit Herren von Winkel, haben daher zu deren Gefolgschaft gehört, und waren wahrscheinlich mit ihnen verwandt. 

1548, den 12. August Wien: König Ferdinand I. beauftragt die niederösterreichische Kammer, „Hansen von Karling mit den Lehen zu Parz und Stockstall in Kirchberger Pharr under dem Wagram zu belehnen“; Quellen zur Geschichte Wiens, Bd. 5, S 106. 

1606 erwarb die Freiin Anna von Polheim und Parz die Burg Aggstein, die ein ähnliches Schicksal erlitt, wie die Burg Winkl. Die Polheimer waren auch Inhaber von Schloß Parz in Oberösterreich, ursprünglich ein Wasserschloß wie Winkl. Hat hier auch  eine Beziehung bestanden ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Parz abgerufen am 9.01.2015.

 

Siehe auch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Parz_%28Toponym%29 

Siehe auch: http://www.imareal.sbg.ac.at/noe-burgen-online/result/burgid/1213 abgerufen am 22.12.2014 

und http://de.wikipedia.org/wiki/Pforzheim im Kapitel Geschichte Frühgeschichte. 

 

Jänner 2012
Andreas Nowotny