Porz, Porce, Portz, Borc oder Parz
 
 
Letzte Änderung: 12.1.2018
 
 
Ehe das Dorf Neustift urkundlich in Erscheinung trat, wurden bereits die abgekommenen Orte Porce/Porz/Portz (heutige Fluren Parz in Neustifter- und Frauendorfer Freiheit), Hannidorf und die Insel Glatzmanns (evtl. beide? heutige Flur Altendorf teilweise in Neustifter Freiheit?) urkundlich genannt.
In der Flur Parz sowie in unmittelbarer Nähe in der Winkler Flur "auf der Landstraße" liegt ein umfangreiches Gräberfeld  mit zugehöriger Siedlung aus der älteren Eisenzeit (Hallstattzeit, Ha B, C, D, ab ca. 700 v. Chr.), welches bisher teilweise archäologisch erschlossen ist. Das Hauptgrab dieses Gräberfeldes dürfte der „Haleberg[1] sein.
Porz wurde von 1108 bis 1704 genannt.
 
 
Bild 1: Haleberg im Jahr 2015
(Foto: Andreas Nowotny)
 
 
Etymologie (Namensherkunft)
Der Haleberg hat seinen Namen wahrscheinlich von der Stammsilbe "Hall" bzw. "Holl" (= "heilig" die sich aufgrund der Wichtigkeit des Salzes   später  auf dieses übertragen hat).
Die besondere Konstellation der Flurnamen rund um den Haleberg impliziert  die   Funktion des Haleberges in der Hallstattzeit -Latènezeit als Herme (dem keltischen „Ermin“ -griechisch Hermes – geweiht[2], dort eine Gottheit des Handels). Wegen der Flurnamen Gries, Griesfeld und Greisseln und der Herausbildung der frühen Herrschaft derer von Porz und - von Winkl kann man annehmen, daß hier frühzeitig Salzhandel betrieben wurde und diesem Anlegeplatz am Donauufer (Portus) entsprechend der üblichen keltischen Infrastruktur eine „Eremitage“ bzw. Bet- Opferplatz der „3 Bethen“, die später in den römischen „Parzen“[3] ihr Pendant finden, angeschlossen gewesen sein könnte. Der Flurname „Teufelsgrund“ verstärkt diese Annahme.[4]
Das Kloster St. Nicola in Passau wurde im Jahr 1070 vom Gründer des Stiftes Göttweig, Bischof Altmann, für den Donausalzhandel des Bistums Passau gegründet. Möglicherweise hat die Kirche von Winkl aus diesem Grund den Hl. Nikolaus als Namenspatron. Die mittelalterlichen Herrschaften hatten in ihrem Bereich die Handelswege abzusichern, und waren wahrscheinlich selbst am Handel beteiligt. In den nördlichen Bereichen, z.B. in Sachsen  war der Salzverschleiß vornehmlich in Herrschaftlicher Hand.
Parz[5]: Der Name  kann mehrere Ursprünge haben, und zwar von einer Bodenerhebung, die der „Haleberg“ darstellt, hier müsste es aber heissen „auf dem Porz“ oder „beim Porz“. Es wird aber immer von „in der Porz“ gesprochen.
Laut Wilhelm Simlinger gab es schon im Jahre 1350 ein Parz Superior und ein Parz Inferior. superior = oben gelegen, inferior = an der unteren oder inneren Grenze gelegen.[6]
 
Bild 2: Opfergaben – Museum für Urgeschichte in Asparn/Zaya;  Foto: Andreas Nowotny
 
 
Letzteres befand sich östlich von Neustift etwa an der Wegkreuzung des „Leeweges“ (Landstrasse oder Ochsenstraße) mit dem sogenannten „Mark(t)weg“, der gleichzeitig die nordöstliche Grenze des Gemeindegebietes von Neustift und Parz bildete.
Otto Fandl führte den Namen auf das römische „Portas“ = „Pforte / Tor“ zurück, da dieser Weg vom einstigen Römerkastell Asturis (früher  Pirotorto benannt) bei Zwentendorf eine Handelsverbindung nach Kirchberg darstellte. Noch heute führt der Weg am „Eleonorenheim“ vorbei geradewegs zur Donau gegenüber von Zwentendorf. Im Bereich der Flur Parz soll dieser Weg gegen das Reich der Rugier abgesichert gewesen sein: „Parz war die Fluchtpforte des römischen Spähers“.[7]
 
Deutlich zu sehen sind in der Josephinischen Landesaufnahme (1763-1787) östlich von Neustift das „Rote“ Holzkreuz  südlich- (  [8]und das zweite  gemauerte „Winkler“ Kreuz auf der nördlichen Wegseite der Landstrasse-Ochsenstrasse sowie östlich dieser Kreuze der Haleberg. Die Kreuze bilden gleichsam eine  „Pforte“ in Richtung der Flur Parz.
Josephinische Karte, Ausschnitt  aus sectio 49 ©;  Österreichisches Staatsarchiv, Kriegsarchiv BIX a 242
 
Der Name “Porz Superior” könnte sich auf lateinisch “Portus”=Hafen, auf den vermuteten Salzhandelsplatz in der Nähe des Haleberges beziehen, dessen Existenz durch die Flurnamen Gries, Griesfeld und Greißeln verdeuticht wird.
Die Römer hatten ein Siedlungsverbot  2 Meilen (= ca. 14 km) nördlich der Donau erlassen, das jedoch kaum eingehalten worden sein soll. Das bedeutet, dass das nördliche Tullnerfeld während der Römerzeit sicherlich, bewohnt war, aber von den Römern überwacht, siehe Burggrund, wo sich ein römischer Wachturm (Burgus) befunden haben soll.[9]
 
Bild 3: Römischer Burgus aus Holz[10]; Schülerzeichnung Julia Gartner
 
 
Im Mittelalter kann man annehmen, dass sich am Haleberg ein Wachposten bzw. Holz-Erde Befestigung befand, da dieser in einer Linie zwischen den Burgen Winkl und Winkelberg lag und strategisch prädestiniert für ein allfälliges Signalfeuer war, das man nach allen Seiten weithin sehen konnte. Auch als Gerichtsplatz dürfte der Haleberg Verwendung gefunden haben, das „Rote Kreuz“[11] an der Wegkreuzung der „Landstraße“ (in Urkunden auch „hungarica Platea“, „Leeweg“, und im Volksmund „Ochsenstraße“ genannt) von Ost nach West, mit dem „Winkler Weg“ von Süd nach Nord, sowie die Flur „Teufelsgrund“  deutet darauf hin. Auch ist in einer Urkunde aus dem Jahr 1387 vom „Gericht zu“ Neustift die Rede[12].
Im Verzeichnis des Wüstungsarchives [13] wird Parz unter “1338,10  Porze  B386 Pol. Bez. Tulln Kirch/W  Neustift i. Felde s, FIN, Winkl” geführt.
Im “Atlas von NÖ” werden für Parz die Jahreszahlen 1108 bis 1548 angegeben.
Das Historische Ortslexikon  gibt an:  "Porz
*1230             3 Hofstätten. Urk. 1141/47 – 1548. behaust, 1538 öd. Südlich von Neustift im Felde. Q  *1230: Maidhof, Passauer Urbare, II, 113, 122;"[14]
Da Neustift schon früher als von Marzani, Dedelbacher, Hirsch, Piffl, Mann etc. angegeben, nachweislich am 1.Jänner 1318, bestanden hat, können die "Parzer" nur nach Neustift zugezogen sein - siehe Artikel Neustift im Felde bzw.  Erwin Kupfer, Wien, Diplomarbeit 1995:  „Neustift im Felde: Nach Mann wurde die frühere Siedlung, die 1337 durch Hoch-wasser weggeschwemmt worden war, neu angelegt und Neustift benannt. Vermutlich handelt es sich um eine Siedlung auf Klostergrund. Im Jahre 1208 hatte das Kloster Zwettl hier Grundbesitz erhalten (Janicek: "Besiedelung" S. 66)[15]
1110 ca. (der Zeitraum schwankt zwischen 1108 bis 1125) Göttweig: 151 „Tiemo donauit predium suum loco qui uocatur Porz situm super altare S. Marie ..“ - Tiemo schenkt dem Marienaltar zu Göttweig ein Landgut  samt 2 Hörigen namens Wichpoto und Waltrada an seinem Ort, welcher Porz genannt wird; die  Zeugen dieser Angelegenheit sind Odalricus, Hagano, Riwin, Heriman, Liuze, Adalbero.  Siegler? sind Odalricus und Hagano.[16]
Dieser Tiemo stammt möglicherweise  aus dem Hause der Grafen von Formbach Wels-Lambach Pitten, denn der Sohn Tiemo`s II. von Formbach + 1040, Udalrich III., war Vogt von Göttweig und 1108 erscheint im Gefolge der Formbacher[17] ein Tiemo von Kierling, der der Schenker [18] und zugleich der im Jahre 1130/1140[19] als Tiemo de Winclh und 1140 Tiemo de Winchilarin genannte sein könnte.
 
Bild 4: Wappen der Grafschaft Formbach bzw. der Grafschaft Neuburg am Inn am äußeren Burgtor der Neuburg;
Schülerzeichnung Julia Gartner
 
 
Wie auf Seite 157  der Fontes II/8 im Kapitel Erläuterungen von Wilhelm Karlin ausgeführt wird, handelt es sich bei dieser Schenkung eindeutig um Parz bei Neustift: "151 Porz, ist zu Grunde gegangen. In unseren ältesten Urbarien finde ich es unter folgenden Ortschaften angegeben: Altenwerd, Chalhochsdorf, Dörflein, in Portz, Veltz, wodurch die ehemalige Lage von P o r t z unweit Altenwört an der Donau, Kollersdorf, Dörfl, Fels, so ziemlich genau bestimmt wird."
Heinricus de Porz kommt in einem Tausch des "Werinhard de Utendorf" (Werner von Hütteldorf - Uteldorf, Utendorf, eigentlich Odilos Dorf) mit dem Kloster Formbach als Zeuge (des Klosters Formbach?) an 3. Stelle vor.
"Noscant omnes fideles tam futuri, quam presentes quemdam virum de Utendorf Werinhardum nomine conventionem fecisse nobis cum pro predio suo in Wienuurt sito ob remedium anime sue parentumque suorum: ea conditione, ut nos daremus illi quinque talenta ad.confirmandam praedictam conventionem. Hujus rei pactio prius, quam firmaretur effectu impedita, predicti hominis obitu, quo defuneto uxor illius a nobis conventa predicti cause firmitatem adimplendam diligenter est policita adhibitisque conoicaneis pro prescripta pecunia predium illud nobis delegavit H. s. t. Oudalricus Advocatus noster, Marchwardus Minister Ducis de Hackingen, Heinricus de Porz, Wolfgerus de Hiezingen, Wolfgerus de Gottineswelde, Oudalricus Mercli, filii ejusdem vidue".[20]
Das Saalbuch des Benedictiner-Stiftes Göttweig nennt zwischen ca. 1145 und ca. 1170 Herman de porce oder porze[21]  Er gehörte zur Familia ecclesiastica des Stifts Göttweig, war also dort Geistlicher. Neben obgenannten Herman -Hermannus werden auch Hartwicus und Rahawinus de Winchil genannt. Weiters  in Fontes 2/VIII  Hermannus de Borz und Hainrich de porze und Hainricus poze (porze).       
In Schwechat, im Bereich der Thurnmühle, Schloßmühlgasse 1, steht das Schloß Thurnmühle. Dort stand ehemals die „Veste“ Parz, deren Herrschaftsgebiet offenbar bis Trauttmannsdorf an der Leitha reichte*).[22]
1230 ca.  Der in *) diesem Beitrag und im Stiftungen Buch des Klosters Zwettl[23]  genannte Eberwinus (Elbuin) de Portz dürfte aber auch eine Beziehung zu Parz bei Neustift/Winkl gehabt haben, da in der Zeugenreihe auch Sighardus de Stokstal aufscheint. Mehr siehe später bei Wergant von Porz 1318. bzw. Neustift – Heinrich I. von Winkl.
1247   wird ein Trauslibus de Portz in Bezug auf einige in Moosbrunn a.d. Fischa gelegene Güter genannt [24]
1230   Herbord von Rußbach schenkt zum Seelenheil seines Vaters an dessen Begräbnistag dem Kloster Zwettl vier mansiones allodei, wobei sich drei in Zuncra und eines in Ekendorf befinden.
Zeugen sind  Elbuin von Porce, Pernger von Mannswörth, Sieghard von Stockestal, Rüdiger von Alse, alter Sieghard von Pogen, Pilgrim von Rucendorf, Siegloch von Ucental, Konrad von Witigenstorf.[25]
 
Bild 5: Schloß Thurnmühle in Schwechat; Foto:A. Nowotny
 
 
1281   Calhoch von Hohenberg erhält von Abt Hermann von Göttweig die Vogtei über die Stiftsgüter zu St. Veit an der Gölsen, deren er durch seine Bedrückung der Stiftsholden verlustig geworden war, abermals unter neu vereinbarten Bedingungen; Unter den Zeugen werden u.a. anfgeführt: Stephanus super Porz und die Brüder Levpoldus und Stephanus de Prato.[26]
1283   „Otto und Hadmar, Brüder von Winkel, überliessen zu Kirchberg am Wagram am 27. Juli 1283 dem Hochstifte Passau zwei Lehen in Meinzelnborndorf (Meiseldorf). Unter den Zeugen sind die Ritter: Ludwig von Ober-Stockstall und Ulrich von Engelmannsbrunn, ferner die Knappen: Ulrich Clerikus von Porz, sein Bruder Ernest von Mühlbach, Hermann und Ernest von „Port“, Rudolf von Bierbaum u.a.m. (Monumenta, boic. XXIX., II. pag. 552). Am 27. Oktober 1288 stellten die Herren Ortlieb und Hadmar von Winkl in der Abtei Altenburg eine Urkunde aus, wobei unter den Zeugen die Knappen Hermann und Enst von Porzze, sowie Ritter und Knappen von Stockstall, Freischling, Hippersdorf, Engelmannsbrunn, Dürrentahl etc. sind (Fontes, 1. C. XXI., pag. 146). Die Lehengülten Parz und Stockstall gehörten 1847 und wohl schon seit langer Zeit zur Herrschaft Thürnthal (Gnochat, niederösterr. Dominien-Schematismus für das Jahr 1847, pag. 156)“[27]
Der Historiker Neill schreibt: „Im Urbar des Passauer Domkapitels von c. 1230 finden sich zwei Partz, wo das Kapitel Holden hatte, beide anscheinend im V.U.M.B gelegen. Frauendorf in der Au, am Wagram, ha nordwestlich und nördlich vom Dorfe ausgedehnte Felder, welche Parzfelder heissen. Gewiss stand eines der beiden Partz, im obigen Urbar in Ober-und Unter-Partz geschieden, an dieser Stelle, wenngleich Partzfelder im V.U.M.B. mehrfach vorkommen.
Ein gewisser Tiemo schenkte c. 1110 der Abtei Göttweig  (Fontes 1. C. VIII. p. 38, Nr. 151) sein Prädium zu „Porz“. Dieses erscheint nun in den ältesten Urbarien dieser Abtei stets mit Altenwerd, Kollersdorf, Dörfl und Fels, was ganz gut zu meiner Vermutung passt. (Fontes 1. C. VIII. p. 157, Nr.151).
Unter-Partz, jenes bei Frauendorf, kommt noch 100 Jahre später als bestehend vor. Am 14.November 1564 verleiht Kaiser Maximilian II. dem Freiherrn Johann von Kharling, seinem Rath, die Zehente in den  Dörfern Stockstall und Partz, beide gelegen in der Pfarr Kirchberg, wie ihm diese Zehente, als von den Herren von Wallsee herrührende, schon Kaiser Ferdinand verliehen habe. Über die Zeit und Art der Verödung beider Orte ist mir nichts bekannt. Unter-Partz ging jedenfalls durch die nahe Donau zu Grunde. Das Göttweiger Archiv könnte vielleicht Aufschluss bieten. Ein drittes, gleichfalls verschollenens Partz lag bei Trautmannsdorf.“[28]
1290   Die Brüder Wolfhard und Leutwin von Veundorf (Fahndorf) geben ihre Höfe zu Pirboum (Bierbaum), welche Ernst von Porce bisher von ihnen zu Lehen gehabt, demselben für 6 Pfund Wiener Pfennige zu Eigen. Actum in districtu Weikeinsdorfensis iudiciis 20. Oktober 1290 (13. November 1290?);
Dies geschieht auf dem Landgerichtstaiding im Gerichtssprengel Großweikersdorf; "Die Herkunftsnamen der Ritter und Knappen, die größtenteils Gefolgsleute der Herren von Winkl waren, läßt die ungefähre Ausdehnung des Landgerichtssprengel erkennen":[29] 
Vorsitzende dieses Taidings sind Ortlieb und Hadmar de Winchel und die Verordneten Ritter und Knappen: Ludwicus de Stokstal, Ulricus de Engelmarsprun, Herbordus Hoier, Henricus Roumschuzzel, Ortelo Gater, Ulricus de Chungesprunne, Ludwicus de Stokestal, Rupertus-, Chunradus-, Ratoldus-, Albewinus-, Ulricus-, Wilhalm- und  Albertus de Pirboum, Henricus de Porce, Rartoldus de Porce, Hermannus de Porce, Ulricus de Porce, Herwordus de Winchel, Rugerus de Engelmarsprunne, Cunradus Hohenwarter, Albertus Pfaffe, der ebenfalls der Familia Porce zugerechnet wird, sowie "Clientes et equam plures, alii fidedigni".[30]
Herman de porce gehörte der Familia ecclesiastica von Göttweig an. Neben Tiemo war auch Hermann und Ulrich (Odalricus) - ein Leitname der Grafen von Windberg Formbach Ratelnberg u. Pitten:
"346. Notum sit etiam Quisbusque sanguine Christi redemotis qualiter Herimannus filius Herimanni quondum nostri advocati de Ratlinberge delegauerit super altare S. Marie dotem cum ecclesia ad  mura et quicquid ipse ibi proprio iure possidebat post obitum Guntheri presbiteri inibi degentis. In usum fratrum hic deo famulatium. Huius delegationis testes ascripiti tenentur. Sigihardus. Durinc. Oudalricus . Cunradus. Adalbertus. Rathart. Reginhardus."
Dazu Wilhelm Karlin:
"CCCXLVJ. Herimannus, ein Sohn des Grafen Hermann, Schirmvogtes unseres Stiftes (siehe Nr. CCXVIII) , soll nach Jos. Moritz's muthmasslicher Angabe in der kurzen Geschichte der Grafen von Formbach u. s. w. , S. 90 , 123—128, bald nach seinem Vater Hermann (+1122) und noch vor seiner Mutter Hedwig, um das Jahr 1130 gestorben sein. Sein Vermächtniss an unser Stift fiele demnach in die Zeit von 1122—1130. — Über die ecclesia ad Mtira siehe die Note Nr. CXV, und über Guntherus presbiter Nr. CCXVII"[31].
1293   Conrad de Porzs, Ortlieb et Ulr. Fili eus[32]
1303   Ulricus und Ernestus de Portz, Hermannus ibidem (=ebenda)[33]
1303   4.Juli: Heinrich von Portz, Wergant von Portz;[34]
1304   Kadolt von dem Dietreichs und sein Sohn Kadolt verkaufen mit gesamter Hand ihre freieigene Gült von 1/2 Pfund Wiener Pfennig auf einer Hofstatt, Überlandäckern, Wiesen und Krautgarten zu Hippleinsdorf dem erbaren Manne Ruprecht von Bierbaum, seinem Bruder Ratolden und dessen Erben um 5 Pfund Wiener Pfennig und bürgen für ungestörten Besitz.
Zeugen: Die Ritter her Wernher der Payer, her Herbort der Hoyer, her Tyeme von Rvppolstal; Herman der Ponhalm, Fridrich der Plvme, Erlwein (= Elbuin) von Pirbavm, Vlrich der Sangenplase, Wergant von Portz, Vlrich von Portz, Hainrich der Geweltel.[35]
1305   28.Dezember: Wernher der Payr zu Ruspach und Kunigund, seine Hausfrau, verkaufen ihren Hof zu Winkl (Winchel) an Werner den Schreiber, Herborts Sohn von Winchel, und Dyemued seiner Hausfrau, um 75 Pfund Wiener Pfennige; u.a. Heinrich von Portz als Zeuge.[36]
1312   Dietrich von Stocstal und seine Gattin Goetlinde verkaufen dem Ulrich von Portz und dessen  Gattin Kunigunde 7 Schilling weniger 2 Pfennig Wiener Münze gelegen zu Pirbaum, um 10 Pfund Pfennig Wiener Münze.[37]
1318   Hermann von Porz, Wergant von Portz und Albrecht von Portz wirken in der Urkunde, in welcher die  erstmalige Nennung von Neustift vorkommt, als Zeugen [38] Wergant von Porz
1322   5.März Feldsberg: Als „edel Leut“ wird u.a. Houch von Partz bezeichnet, Siegel: DOM. ALBERT DE WINCHEL, letzterer damals noch Chorherr zu Passau und Pfarrer von Feldsberg, ab 1363 Bischof von Passau;[39]
1324   8.Jänner Tulln: Albrecht von Portz, Margareth, seine Hausfrau und Werigant, sein Bruder geben dem Frauenkloster zu Tulln 16 Pfennig jährlicher Gülte von 4 Joch Aeckern zu Pirboum bey Winchel, damit ihnen beim Gottesdienst am Sonntag in der Mitterfasten gedacht werde[40].
 
Wergant von Porz saß offenbar auf der „Veste“ Parz (heute Schloß Thurnmühle) in Schwechat und erscheint mehrmals in Urkunden zusammen mit Herren von (Kaiser-)Ebersdorf, die ihrerseits wieder in mehreren Urkunden zusammen mit Herren von Winkel vorkommen, z.B.: 3.August 1289 Ortlieb von Winkel, Calhoch von Ebersdorf (Regest WINNER, Lilienfeld  [=FRA II/81, 1974] S. 89-90, Nr 171.; 12.Mai 1306 [=FRA II/81, 1974] S. 124, Nr. 277). Es fällt auch auf, dass in den Göttweiger Traditionen mehrmals die Namen Eber... vorkommen, z.B.: Nr. 269 Eber., 297 Ortwinus qidam de Ebersprunnen,
Siehe auch weiter unten-Dr. Günter Marian. 
 
Bild 6: Schloß Kaiserebersdorf; Foto A. Nowotny
 
 
1363   Ratold von Bierbaum, Dechant in der Pfarre Schönberg, vermacht seines Brudern Fridreichs von Pirbaum Kindern Ulreich, Jans und Rueprecht von Bierbaum 64 Joch Äcker gelegen im Bierbaumer Feld und 1 Hof daselbst, 4 Pfund Wiener Pfennige Gülten auf 18 Hofstätten, eine Wiese im Frauendorfer Werd, genannt die "Smalwies und all phen'ig Gült gelegen auf Üb'rlend ze Pirbaum. Chirichhaim ze Absdorf ze Porz un' ze Winchel. Und dernach daz mein rechtz Purchrecht ist gwesen. Zwo und Dreyzk (32) Jeuchart ache' gelegen ze Pirbaum un' in Frowndorf Werd und alz wismad und Gärten und Paumstet. Di ich gehabt han in Frowndorf' Werd un' in pierbaum'veld. Daz  ich allez mit arbent un'mit Dienst zu einand'pracht han. Un' alz mein erchauftz Gut is gwesen". [41]
1382   Hertneid von Winkel verkauft dem Propst Johann und dem Konvent von St. Andrä a.d. Traisen sein freies Eigen, bestehend in Geld und Naturaldiensten, und zwar drei Mut Getreidedienst nach Unter Stockstaller Maß und Gelddienste von Lehen, Hofstätten und der Badstube zu Unterstockstall und im Parzer Feld bei Unterstockstall.[42]
1384   Michel der Paur von Parz übergibt seinem Sohn Albrecht den Hof zu Parz; Zeugen und  Siegler: "meins Purckhher Insigl, dez erb´n H'n Hansen, die Zeit Pharr' ze Winchkel"  sowie die Brüder Herman und Chunrat die Pirbaumer [43]
1421   Albrecht Pirbaumer widerlegt die 150 lb d Heimsteuer seiner Frau Martha, Tochter Stephan des Lacher zu Frauendorf, und gibt ihr als Morgengabe 225 lb d und versetzt ihr dafür die Spilmanswerd, Gülten zu Parz, Bierbaum, Engelmannsbrunn und bei Kirchberg, die Winkler Lehen sind.[44]
1427      "Rudlieb von Winkel(berg) wird Lehensträger von Gütern in Parz"[45]
1491   Am 26. Februar trägt Kaiser Friedrich III. der Stadt Krems auf, die von ihr besetzte Burg Dürnstein dem Hans Oberhaimer zu Parz in OÖ. übergeben. Im Jahre 1572 kaufte Christoph von Oberhaim die Herrschaft Winkelberg von
Christoph von Trenbach, jedoch nunmehr ohne die Vogtei über die Kirche St. Stephan am Wagram. Im Jahre 1582 war er infolge von Schulden gezwungen, die Herrschaft wieder zu verkaufen. [46]
1548   den 12. August Wien: König Ferdinand I. beauftragt die niederösterreichische Kammer, „Hansen von Karling mit den Lehen zu Parz und Stockstall in „Kirchberger Pharr under dem Wagram“ zu belehnen“[47]
1564   "Partz: Heute verschollen. Dieses erscheint in den ältesten Urbarien der Abtei Göttweig stets mit Altenwerd, Kollersdorf, Dörfl u. Fels und lag nordwestlich von Frauendorf an der Au (Partzfelder). Am 14. November 1564 verleiht Kaiser Maximilian II. dem Freiherren Johann von Karling, seinem Rate, die Zehente in den Dörfern Stockstall u. Partz, beide gelegen in der Pfarre Kirchberg, wie ihm diese Zehente, als von den Herren von Wallsee herrührende, schon Kaiser Ferdinad verliehen habe. Partz ging jedenfalls durch die Donau zu Grunde."[48]
1590   Herr Hanns Rueber zu Pixendorff wegen der Karlingischen Güldten "zu Neustift 3 Häuser wegen der Karlingischen Güldten."[49]
1598   Lehenbrief des Wilhelm Freiherr von Roggendorf und Mollenburg für den Grafen Georg Friedrich von Hardegg über verschiedene Gülten und Güter in der Winkler, Bierbaumer, Neustifter, Kirchberger und Weikersdorfer Pfarre, u.a.  "mehr fünff schilling gelts gelegen zu Porz auf Zwayen gestifften Hoffstetten, mehr von ainer Ödt darselbs auf S: Michael unnd Georgentag, fonffczig Pfennig gelts, gelegen in PyrPaumer Pfarr, mehr sechs Joch Ackher, gelegen in Neustiffter Pfarr..."[50]
1606   erwarb die Freiin Anna von Polheim und Parz die Burg Aggstein, die ein ähnliches Schicksal erlitt, wie die Burg Winkl. Die Polheimer waren auch Inhaber von Schloß Parz in Oberösterreich, ursprünglich ein Wasserschloß wie Winkl. Eine Beziehung dürfte über Christoph Jörger von Tollet und Hanns von Karling bestanden haben, da beide 1559  in der Silber-und Kupfergrube von Neusohl in Ungarn Gegenspieler waren [51]
1636   Hans Ludwig von Hoyos zu Gutenstein  verleiht dem Grafen Julius zu Hardegg eine Werd, genannt der Spielmannswerd, dann eine Werd genannt Rainfürst, einen Garten und verschiedene Gülten in den Pfarren Winkl, Bierbaum und Kirchberg, u.a. "fünff schilling geldts gelegen zu Parz, auf zweyen gestifften Hoffstädten, mehr von Ainer Oedt daselbsten auf St: Michaeli, unnd Georgen Tag , fünffczig Phennig geldts, gelegen in Püerpämber Pfahrr, 6 Joch Acker in Neustifter Pfarr ..."[52]
1649   Lehenbrief des Hans Balthasar von Hoyos zu Gutenstein für den Grafen Julius zu Hardegg über die Werd genannt "Spillmannswerd, die Werd "Rainfürst", einen Garten zu Winkl und verschiedene Besitzungen in der Winkler-, Bierbaumer-, Neustifter- und Kirchberger Pfarre, u.a."fünff schilling geldts gelegen zu Parz, auf zweyen gestifften Hoffstädten, mehr von Ainer Oedt daselbsten auf St: Michaeli, unnd Georgen Tag fünffczig Phennig geldts, gelegen in Püerpämber Pfahrr, 6 Joch Acker in Neustifter Pfarr..." .[53]
1682   Leopold Karl Reichsgraf von Hoyos veleiht als gerichtlich verordneter Gerhabe der beiden Söhne des versorbenen Hans Balthasar Hoyos, Franz Karl und Ernst Ludwig an Julius von Hardegg "die Spielmannswerd, den Rainfürst", einen Garten zu Winkel und diverse Gülten u.a. fünff Schilling Geldts gelegen zu Partz auf zwayen gestüfften Hoffstädten, mer von ainer Öedt daselbsen, auf St: Michaeli und Georgitag fünfzig Pfennig Geldts, gelegen in Pierpaumber Pfarr, mer Sechs Joch Ackher gelegen in Neustüffter Pfarr ...".[54]
Dass noch im Jahre
1704   Hofstätten zu Parz bestanden, beweist die Hardegger Urkunde Nr.1974 vom 18.April 1704, ausgestellt von Franz Karl von Hoyos, mit der er Julius von Hardegg und seinen Bruder u.a. mit "fünff Schilling Gelts gelegen zu Parz auf zwey gestüfften  Hoffstätten, mehr von einer Ödt darselben auff St. Michaeli und Georgitag fünffzig pfennige gelts, gelegen in Bierbaumer Pharr" belehnt.[55]
1835   Anton BAUM, Schneidermeister und Gattin Theresia aus Neustift kaufen im Jahre 1835 um 150 fl  von Georg und Theresia Placht aus Winkl "eine Haus Öden so anderhalb Tagwerk Wiesen, nun Acker im Parz, Neustifter Freiheit", welche sie im Jahre 1844 an Lorenz und Josepha Bayer um 170 fl weiterverkaufen, im Franziszeischen Kataster die Grundstücke Nr. 1465 und 1466; 21-15 Überländ-Grundbuch zu Georgi I der Herrschaft Winkelberg fol 563, EZ Neustift 220. Dies zeigt uns an, wo das letzte Haus des abgekommenen Ortes Parz-Porz zu finden ist.[56]
 
Letztes Haus in der Parz (Ausschnitt aus dem Franziszeischen Kataster Neustift im Felde UM 270-5); © BEV siehe
 
Dr. Günter Marian[57] stellt dar, daß in Porz 2 Familien aus dem Gefolge der Herren von Winkl saßen. Eine könnte auf den zwischen 1141 und 1150 als Klosterministerialen des Stiftes Göttweig belegten Hermann von Porz zurückzuführen sein, der mit dem bereits 1110 als Zeuge genannten Herimann gleichzusetzen ist. Dies gibt der Vermutung Gewicht, daß der Porzer gleich wie die Herren von Winkl ein  Nutznießer des nach 1081 der Kontrolle des Königs entzogenen Ministeriums Sigemareswerd war und Gefolgsmann der vom Gregorianer Bischof Altmann gegründeten Benedikinerabtei Göttweig. Heinrich, der Nachkomme Hermanns trat 1130 in Gesellschaft herzoglicher Ministerialen als Zeuge für das Kloster Vornbach-Formbach am Inn beim Gütertausch zu Utendorf – Hütteldorf auf. Später dürften seine  Nachfahren in den Dienst der Herren von Winkl getreten sein. Bei der Erwähnung eines Hermann von Porz im Jahre 1280  werden unmittelbar vor ihm auch die Brüder Vlricus et Ernestus de Portz genannt, die fallweise den Beinamen Pfaff bzw. Clericus führen.[58] Miles (Ritter) Otto Pfaff von Porz unterhielt Beziehungen zum Kloster Niederalteich (Absdorf), ohne zu dessen Mannschaft gehört zu haben. Von seinen Nachkommen verblieb Ulrich Pfaff zuerst in Porz, und verlegte später seinen Sitz nach Stockstall. Sein Bruder Ernst Pfaff wechselte nach Mühlbach am Manhartsberg. Er hatte 2 Höfe in Bierbaum am Kleebühel als Lehen von den Herren von Fahndorf bei Ziersdorf angenommen und konnte sie später in Eigenbesitz übernehmen. Die bei diesem Rechtsakt anwesenden Ritter und Edelknechte Heinrich, Ratold und Ulrich dürften seine Brüder gewesen sein, von denen nur Heinrich und seine Nachkommen dauerhaft in Porz blieben. Ratold wird danach nicht mehr erwähnt. Ulrich erwirbt 1312 noch freieigene Gülten in Bierbaum und Hermann wird letztmals 1318 genannt. Albertus Pfaffe wird nur singulär erwähnt. In Porz können danach lediglich die wohl von Heinrich stammenden Brüder Wergant, Albero/Albrecht und Heinrich nachgewiesen werden, von denen lediglich Albero in Porz verblieb. Wergant wird dann als Güterverwalter Peters von Ebersdorf  auf  Burg Parz bei Schwechat seinen bleibenden Sitz nehmen und an seine Nachkommen weitergeben.
Über diesen Sitz Partz bei Schwechat ist auf Wikipedia folgendes zu lesen[59]:
"Die ehemals befestigte Anlage wird 1162 erstmals urkundlich unter dem Namen de Prato genannt und 1269 als Porz bezeichnet. Die ab Anfang des 14, Jahrhunderts im Besitz der Herren von Ebersdorf befindliche Veste Porz wurde 1318 und 1529 zerstört. 1689 gelangte der Besitz an den Reichsgrafen Karl Maximilian von Thurn und Valassina, der die Mühle und das Schloss wieder aufbaute."
Verfolgt man die Linie der de Prato zurück, gelangt man nach Prata di Pordenone in Italien (Friaul-Julisch Venetien). In Pordenone steht ebenfalls ein Castello di Porcia. Das Schloß Porcia in Spittal an der Drau kam 1622 in den Besitz der Familie Porcia.
Die folgende Urkunde wurde in Bologna ausgestellt:
1162   "Friedrich I. (Barbarossa) schenkt dem Konrad  de Prato wegen seiner treuen Dienste das  Gut Preatum innerhalb der angegebenen Grenzen, nämlich zwischen dem Fluß Schwechat, der Donau und dem Dorf Mannswörth, das Herzog Heinrich von Österreich als Reichslehen innegeabt und dem Kaiser zurückgestellt hat, zu freiem Eigen und bestätigt ihm die beiden Wäldchen Albern und Cygeyswierth. Ulricus canc. Vice domini Reinaldi Coloniensis electi et Ytalie Archicanc.; verfaßt und geschrieben von RG; SI. 2. Ratio suadet et.[60] 
Hilsungus de Prato Harundinis. wird im Codex Claustroneoburgensis vor Gotefridus fratuelis eus Rudolfus filius Immonis, Tiemo et Cunradus. und Poppo de Circhelingen (Kierling) genannt.[61]
"...Die Herrschaft Ebersdorf entstand aus einer Schenkung Kaiser Friedrich I. von 1162 an seinen Getreuen Konrad "de Prato". .."[62]
1164   10. August "Kaiser Friedrich I. nimmt den Herzog und Grafen Albert de Prato in seinen Schutz und bestätigt ihm die entsprechend den Bestimmungen von Roncagla zurückerhaltenen Besitzungen, Regalien und Rechte"[63]    
Der Name Albert scheint ein Leitname der Grafen de Prato gwesen zu sein, denn noch 1338 erteilt Kaiser Ludwig den Söhnen Alberti's de Prato einen Wappenbrief, bzw. Wappenbesserung[64]
1798 beschreibt das Kastenamt Stein (Passauerhof) den Zehent zu Parz wie folgt:
"Kirchberger Pfarr    Parz
Dies ist kein Dorff oder bebauter Orth: sondern ein also genantes Veldt, so gleich underhalb Neustüfft ligt; stossent auf den Neustüffter, under Stokhstaller und Bierbaumer Zehent, und zwar der mehriste Theill desselben, ligt in Neustiffter Freyheiten, und auch ein Theill in Under Stokhstaller Freyheiten, alles aber in Kirchberger Pfarr.
Alhir auf disem Veldt und Gründten, hat das Hochfürstl: Passaul Castenambt Stain durchgehents halben Zehent, und halben die Dietrichstainische Herrschaft  Nussdorf negst Träßmaur.
"Der District dises Zehents, fanget an, am Bierbaumer Marcktweeg bey deß Mathia Scheibel zu Under Stokhstall sainem ain Joch Aker am Spiz, gehet am Weg fort über den Attichgraben hinein, biß zu mitten deß Esaia Pingerl zu Königsbrunn seinen acker, welches sain 1½ Joch. Dann mitten in acker hinauß, biß auf den Mittergraben, als dann hinüber, und neben Hanns Herodlts zu Under Stockhstall acker lincke handt am rain hinab, biß auf den undergraben über den widerumb hinüber, neben deß Lorenz Lüst zu Königsbrunn aker lincke Handt hinab, bis auf den Königsbrunner gmaingraben, von dannen rechte handt hinauß, bis auf die Lantstrass, rechte hand an der Landstrass hinauf biß auf den praiten Rain, stehet ein Stain, alß dann am rain fort und fort hinein, biß auf die Porzgassen, auf der Porzgassen lincke handt hinein, biß auf das Geissel, vom Geissel  rechte handt fort, biß auf daß Pfaffen Eurl, von selbigen hinauff biß auf den hintern weg, so dann am weeg rechte handt fort, und lincker handt an dem weeg hinauß biß zu der … Schölmgruben, von dannen rechte handt hinauß biß auf die Holzgassen, von der Holzgassen linke handt hinumb, biß auf den dritten rain, so dann hinauß auf den rain, neben deß Nicolai Rorbacher zu Maylohn aker, biß auf die Hafner Strass, über die Strass hinüber, neben des Herrn Franz Pfäffer von Pfäffershoff drey Jochen acker hinauß, biß auf die landtstrass, an der Strass lincke handt hinauff, biß neben deß Georg Vischers in der Neustüfft acker, am gwendt und graßrain hinauß biß auf die Stökan äcker, als dann am gwendt fort und fort, biß widerumb auf den Pirbaumer Marckhtweeg, alwo angefangen worden.
Dises Veldt ist weiters in keine ordentliche drey Pau geteilt, oder abgesondert: sondern würdt allzeit ein Jahr, daß mehrste mit schweren Traydt, daß ander Jahr eben selbiges, und also das nechste mit ringen Traydt und das dritt Jahr ende gar etwas weniger gepaut; wie dann bey den ao 1697 genommenen Augenschein, und Undersuchung, sich gezeigt, daß damallen mit einrechnung der jenigen Äcker, welche gleichsamb wir ein Grundt, an der au, zwischen Fraundorff und dem Dorff winckl ligen, angebaut gewesen, mit schwerem Traydt, darunter etwa bey 6. Joch mit Weitzen gestanden, beylifig 281 Joch, mit Sommersat bey 43 Joch, und in der Prach gelegen bey 30 Joch; welches also die beyliffige Weithe und Grösse dieses Veldts ist; und alles ganz eben ligt."
Auf ein Joch würdt alhier gesäet 4 unzen, und gefexnet nach Underscheidt der güete des grundts, und der Jahr, 8. 9. 10. 12. Mändl zu 17 Garben, davon eins 1½ und 2 Unzen gibt; ist sonsten der grundt von zimblich guter Beschaffenheit.
Der Kleine Zehent würdt auf disen gründten, von kraut, haniff, haar und rurben gehoben, und gegeben.
Saffran gärten sindt bey der Undersuchung ao 1697 gefunden worden. 6. welche ao 1702 schon auf 15 sich vermehret.
Von solchen wirdt der Zehent, von denen so in Und. Stokhstaller Freyheiten stehen, verweigert."[65]
 
Bild 7: Kastenamt Stein – Passauerhof hierher brachte man den Zehent, von wo er nach Passau transportiert wurde; Foto A. Nowotny
 
1590 und 1591 ritten die Bereitungskommissäre Hans Zölcher und Rudolph Vischl im Auftrag der Stände des  Erzherzogtums unter der Enns alle dessen Orte ab und  machten eine Aufstellung, welche Herrschaft die Ortsobrigkeit inne hatte bzw. wie viele Häuser ("Feuerstellen") welcher Herrschaft angehörten. Diese Erfassung  bewohnter Gebäude geschah für die Steuereinhebung  bzw "Einhebung des Hausguldens" im so genannten "Bereitbuch" von 1590.[66]
Dieses gibt folgende Hofstellen für Neustift und Porz an:
Neustift im Felde:
"Neistifft:
Hanns Mosßer zu Winkhelberg obrigkheit 35 (Häuser),
herr Bernhardt Turschy  (= Thurzo) gen grafeneckh 15 (Häuser),
Sigmundt Fridrich Fuckher gen Oberstockhstall 2 (Häuser)
H: Stephan von Haim wegen der Rueberischen Erben gen bierbaum 3" (Häuser, die aus der Belehnung 1548 an Freiherrn Hansen von Karling durch König Ferdinand I. stammen),
Summa 55 Hauß"
1587: 53 Hofstätten, 1590: 55 Hofstätten.
Johann Freiherr von Karling war Besitzer der Herrschaften Niedernondorf 1546 bis 1590 und 1546 bis 1559 Baumgarten b. Sieghartskirchen (Schweickhardt). Hanns von Karling, nö. Kammerrat, wurde am 2.8.1560 in den Freiherrnstand erhoben (NÖ. Reg. vor 1740 K 08 03).
Hans Rueber d.J. zu Pixendorf, Rat und Feldobrist im oberen Kreis der ungarischen Krone   diente 1595 in Ungarn unter Johann Freiherr von Karling und wurde am 18.10.1581 in den Freiherrnstand erhoben (NÖ Rg vor 1740 K 08/11). 1607 ehelichte er Leonora von Schallenberg.
Der halbe Zehent zu Parz, taxiert auf 4 fl, 4 ß 4 d, dürfte von den "Karlingischen Gülten" an H. Stephan von Haim dessen Ehefrau, Margaretha Freiin von Landau, eine Witwe nach Karl Rueber war[67], an  die Rueberschen Erben und dann an die Herrschaft Nußdorf ob d. Traisen gekommen sein. Laut Schweickhardt erkaufte
1622   Eleonora Freiin von Rueber die Herrschaft Nußdorf ob der Traisen, die
1640   ihr Sohn Ferdinand erhielt. Durch Kauf kam selbige im Jahre
1652   an  Anna Camilla Freiin von Enkevoirt, geb. Gräfin von Werdenberg, im Jahre
1663   an deren Sohn Ferdinand Franz Leopold Grafen von Enkevoirt, im Jahre
1693   an Walter Xaver Graf von Dietrichstein.
Wie der Zehent an die Herrschaft Thürnthal kam, ist nicht bekannt, jedenfalls besaß laut obgenannter passauischer Zehentbeschreibung den halben Zehent von Bierbaum die Herrschaft Thürnthal.
 
 
 
 
[1]  siehe http://www.haleberg.at/ ; älteste Nennung in Grundbüchern:
       1736     "Grund- und Hausdienstbuch Sancty Michaely des Collegy Soctis Jesu in Crembs über dero Herrschaft Wünkhelberg... anno 1736  über das Ambt Neustüfft. Darein               gehörth Wünckl Kollerstorff und Saxendorff", de fol.234,  Haus Nr. 7:
       2 Joch deto bey dem Haleberg neben Georgi Geyr, von der Neustüfft"
       1744     "Grundbuch der Herrschaft Grafenegg über Winkl fol 346 (fol. Alt 223) Haus Nr. 6:
       Von 5/4 tl   Ackher ausser des Lehenbichl, ausser Holleberg    .           10 d"
[2]  Vgl.: Dr. Georg Rohregger: Die Kelten Österreichs,Salzburg 2003, S.28
[3]  Vgl. M.Andree-Esyn :Volkskundliches aus dem bayrisch-österreichischen Alpengebiet, Hildesheim 1978, S. 48 bis 59
[4]  Vgl. Siegfried Schoppe, 2009: Varusschlacht ISBN 3839112877, S. 12 Irminsul
       Siehe auch http://www.imareal.sbg.ac.at/noe-burgen-online/result/burgid/1213   abgerufen am 22.12.2014
       und http://de.wikipedia.org/wiki/Pforzheim  im Kapitel Geschichte Frühgeschichte
       Inge Resch Rauter: Unser Keltisches Erbe, Flurnamen, Sagen, Märchen und Brauchtum als Brücken in die Vergangenheit, 4. Auflage 2007, ISBN 3-9500-1670-8
[6]  „Ein Heimatbuch von Wilhelm Simlinger“ Kirchberg 1958
[7]  Otto Fandl, Lehrer und Heimatforscher aus Kirchberg am Wagram: "975  Jahre Altenwörth 1989"
[8]  Inge Resch Rauter: Unser Keltisches Erbe, Flurnamen, Sagen, Märchen und Brauchtum als Brücken in die Vergangenheit, 4. Auflage 2007, ISBN 3-9500-1670-8
       Rote Kreuze: "Als Standort werden oftmals Porz-Fluren genannt, woraus wir schließen müssen, daß die Stellen vor versperrbaren Toren (Porz ist abgeleitet von lat.                   PORTA=Pforte, Tor) der Siedlungen gestanden sind. Dort hatten sie die Funktion des Rechtsmales, eines Grenz- und Schutzmales....
      ....Das Wort ROT kann die Farbe bezeichnen, was aber bei den "Roten Kreuzen" nicht immer paßt. Da sie oftmals nicht rot  bemalt sind. Es kann auf alte Rechts- und            Totenkultplätze hinweisen. Es könnte auch auf das keltische REDA für die Straße, in diesem Fall "Grenzstraße", verweisen.
      ....Das Rote Kreuz war in der vorchristlichen Zeit der Kultpfahl an der Wegkreuzung, das Zeichen für das Göttliche an einer von ihm durch Erdstrahlen markierten Stelle, an welcher in frühester Zeit Kulthandlungen abgehalten und Blutopfer gebracht worden sind. Dort wurden vermutlich Verbrecher hingerichtet, das heißt "geopfert", und Tieropfer dargebracht. Sein Platz konnte an den Grenzwegen mehrer Herrschaftsbereiche oder an "Kreuzwegen" dieser Grenzstraßen gewesen sein."
[9]    Ing. Franz Mann: Flurnamen im Bezirk Kirchberg am Wagram
[10]  "Seit dem 2. Jahrhundert  n.Chr. verengte sich der Begriff des burgus und bezog sich vorwiegend auf den steinernen Wehr- und Wohnturm (kleines Kastell) . Dieser war ein anfangs quadratischer, anfangs nur aus Holz errichteter, bewohnbarer Turm mit einer Grundfläche von ca. 10 x 10 Metern. Er konnte aus mehreren Etagen bestehen und besaß weder Wälle noch Gräben. Die an strategisch wichtigen Punkten erbauten burgi gewährleisteten den Schutz der Imperiumsgrenzen sowie der Handels- und Verkehrswege" Stephan Grathoff  auf http://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/glossar/alphabet/b/burgus.html  4.März 2017
[11]   http://www.hf-kirchberg.at/index.php/neustift/flurnamen-neustift
[12]   AT-OeSTA/HHStA UR Gschwendt 200 Urkunden des Schloßarchives Gschwendt 1387 05 04 Urkunde;
           Monasterium.net – DE-BayHSta-PassauDomkapitel, Urkunde Nr. 316 , abgreufen 20.Jan.1017
[13]    http://www.univie.ac.at/wuestungsforschung/archiv.htm  abger. am 23.01.2017 (Dr. Heinrich Weigl, Dr. Kurt Bors)
[14]    Dr. Kurt Klein, Historisches Ortslexikon, Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte Niederösterreich 3. Teil, S 148, download unter http://www.oeaw.ac.at/vid/download/histortslexikon/Ortslexikon_Niederoesterreich_Teil_3.pdf  am 01.01.2015
[15]    Erwin Kupfer, Diplomarbeit Wien, 1995: Die Siedlungsgeschichte des politischen Bezirkes Tulln. Von den Anfängen bis zum Ende d. Hochmittelalters, S 174
[16]   FRA 2/VIII. 1. Teil Nr. 151  S.38 und S. 157  (Wilhelm Karlin Saalbuch des Benedictiner-Stiftes Göttweig)
[17]   Graf Meginhard II. von Formbach Vornbach Varnbach war schon 944 Vogt von Niederalteich, wozu auch die Schenkung "ad Smidaha" (Absdorf) gehörte, darüber hinaus waren die Formbacher Vögte des Bistums Regensburg, des Stiftes Göttweig und des Stiftes St. Nikola bei Passau, das für das Bistum Passau den Salzhandel auf der Donau betrieb
[18]   Heide Dienst, Regionalgeschichte und Gesellschaft im Hochmittelalter am Beispiel Österreichs S. 186, 191, 192.
[19]   FRA  2/IV 139 S. 30    1137/1140 ...Tiemo. Rahwin. Adlbrecht de Winclh und
     FRA II/8  341.    1140  ....Bertoldus de piriboum. Tiemo de Winchilarin
[20]   Siehe Joseph Feiherr von Hormayr, Alois Freiherr von Mednianszky in: Taschenbuch der Vaterändischen Geschichte Band 24, Seite 369
[21]   FRA 2/VIII. Nr. 259  S. 63, Nr. 264  S. 65, Nr 297 und 298 S. 76  Nr. 279  Saalbuch des Benedictiner-Stiftes Göttweig;
[23]   FRA  II/3 Lib. Fundat. S. 440
[24]   Urkundenbuch des Landes ob der Enns 3, 137 f. Nr. 135
[25]   Winner Herold Nr. 69; Stiftsbibliothek Zwettl Cod. 91 fol. 117 v.; Druck FRA II/3 Linck I, 290; AÖG II, 395; Regest Rössl Sudien n. 25;  monasterium.net - http://monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1230/charter abgerufen am 28.01.2017
           Hiltpurg, Witwe des Grafen Gebhard von Pogen - Poigen war 1144 die Stifterin des Stiftes  Altenburg. Das Poigreich  befand sich bei Horn -Poigen. Die Grafen von Poigen, möglicherweise ein Zweig der Grafen von Burghausen, Schala und Plain, erscheinen später auch als Grafen und Edle von Poigen-Hohenberg und Rebgau, https://de.wikipedia.org/wiki/Poigenreich abgerufen 24.03.1017
[26]   FRA 2/VIII. Nr. II/51 S. 166-168
[27]   Blätter des Vereines für Landeskunde NÖ XV., 1881 pag 332-328,
[28]   Neill , Bl. f. LKNÖ 15. Jg. 1881 s. 332-333
     Niederösterreichisches Urkundenbuch, (Vorausband) , lfd. Nr. 40, S. 163, 164
[30]   Dr Günter Marian: Studien zum mittelalterlichen Adel im Tullnerfeld Dissertation Wien 2015, download unter http://othes.univie.ac.at/40761/ 28.01.2017
[31]   FRA II/8 151 S. 38; 160 S. 40; 185 S. 45; 259 S. 63; 264 S. 65;  279 S. 70; 224 S.179; 346 S. 234; 1 S. 249; u.a.
[32]   MB 4, Monumenta Formbaciensia Num. LXIX, S. 208 Excerpta Genealogica ex monimentis Formbacenibus
[33]   Urkunde Nr. 40 des NÖ.Landesarchivs (St. Stephan 22. od.23. Mai 1303) Niederösterreichisches Urkundenbuch, (Vorausband) , lfd. Nr. 40, Seite 161.
           Quelle:Pichler, Isfried H., Urkundenbuch d Stiftes Schlägl, Aigen i.M., 2003 Nr. 54 (S 41), S. 72-73)
[35]   http://www.noela.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3695#4861726465676765722055726bx6  abgerufen am 04.02.2015; Hardegger Urk 0006 v.1304 12 06
          Quelle:Pichler, Isfried H., Urkundenbuch d Stiftes Schlägl, Aigen i.M., 2003 Nr. 54 (S 41), S. 72-73)
         21. Mai 1312 UrkundeTulln, OP-Tulln, Dominikanerinnen lfd. Nr. 1312 V 21; Reg. Repertorium Bd. 2 fol 35 Nr. 154
[38]  http://www.mom.findbuch.net/php/rechter_ve_e.php?ar_id=3263&id=522983&exp=res&high[]=neustift&be_id=15 . Abgerufen am 30.10.2012 - Urkunde Stift Schlägl, Lade D, S 83. vom 1318 01. Jan; Quelle Regest: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 101 (S 83), S. 115
[39]   Blätter des Vereins für Landeskunde von NÖ, XXVI. Jahrgang 1892 S. 377.
[40]   http://monasterium.net/mom/AT-HHStA/TullnOP/1324_I_08/charter   abgerufen am 29.01.2017; Urkunde OP-Tulln, Dominikanerinnen lfd. Nr.1324 I 8. Regest: Repertorium Bd. 1 Nr, 148
[41]   NÖ. Landesarchiv Signatur: Hardegger Urk 0056 1363 Dezember 21, photographiert v. Hr. Ludwig Leuthner
[42]   ahttp://monasterium.net/mom/AT-StiAHe/StAndraeCanReg/1382_VII_25/charter 1382 VII 25, abgerufen am 24.April 2017
[44]   Urkunde NÖ Landesarchiv, StA Urk. 2082 vom 20.Juni 1421; http://www.noela.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3695#5374412055726bx1978, abgerufen am 31.12.2014
[45]   Otto Fandl – Winkel(berg) S. 2,  Die Tochter des Rudlieb von Winkel war laut  Wißgrill – Schauplatz Band 3 S. 88  Barbara Frauenhoferin; in den Urkunden des Landesarchivs (StA Urk. 1275, 2233, 2746)kommt ein Hainrich der Ruedlieb von Winkel vor.
[46]   Daten aus monasterium.net - http://monasterium.net/mom/AT-StAKrems/Krems/StaAKr-0537/charter StaAKr-0537 abgerufen am 23.April 2017 - (Quelle: Harry Kühnel, Stadtarchiv Krems. Urkunden 1108-1844 (Krems 1960))
     Das hier genannte Parz ist das Schloß Parz bei Grießkirchen in OÖ., es hat daher wahrscheinlich eine Verbindung zwischen diesem und  Parz bei Neustift gegeben. Mit der Hardegger Urkunde Nr. 1098 1), vom 1. September 1582 ist eine Abschrift der Kaufabsprache über die Herrschaft Winkelberg 2) zwischen Christoph von Oberhaim 3), zu den Zeiten kaiserlicher Rat und Landuntermarschall in Österreich unter der Enns als Verkäufer und Hans Moser zu "Polybsdorf" ? 4) als Käufer erhalten, siehe http://www.hf-kirchberg.at/index.php/mitterstockstall/winkelberg/verkauf-von-winkelberg-1582
     Eine weitere wahrscheinliche Verbindung siehe unter dem Jahr 1606.
[47]   Quellen zur Geschichte Wiens, Bd. 5, S. 106.
[48]   Pfarrer Josef Dedelbacher Pfarrchronik Altenwörth
[49]   NÖ Landesarchiv – Bereitungsbuch  V.u.M.B. von Hans Zölcher
[50]  http://www.noela.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3695#4861726465676765722055726bx1255            abgerufen am 06.Februar 2015:Hardegger Urk 1240 vom 08.11.1598
[51]  http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Parz    abgerufen am 9.01.2015.      https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschloss_Parz  ; Günther Probszt: Oberösterreicher in den niederungarischen Bergstädten, Mitteilungen des ÖÖ. Landesarchivs, 3. Band S. 173-195 im besonderen S. 185
[52]  http://www.noela.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3695#4861726465676765722055726bx1475 ,abgerufen am 06.Feb. 2015: Hardegger Urk. Nr. 1459 vom 12.06.1636
[53]   http://www.noela.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3695#4861726465676765722055726bx1666 ,abgerufen am 06.Februar 2015: Hardegger Urkunde Nr. 1649 vom 04.12.1649
[54]   http://www.noela.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3695#4861726465676765722055726bx1847  , abgerufen am 7.Jan. 2015: Nö. Landesarchiv, Hardegger Urk. Nr. 1829 vom 1.Dezember 1682;
[56]   21-15 Überländ-Grundbuch zu Georgi I der Herrschaft Winkelberg fol 563, EZ Neustift 220
[57]   Dr Günter Marian: Studien zum mittelalterlichen Adel im Tullnerfeld - Dissertation Wien 2015, download unter http://othes.univie.ac.at/40761/ 28.01.2017, S. 152 bis 154
[58]   Davor  (1242 -1272) gab es m Kloster Niedereraltaich einen Abt Namens Hermann, der sich besonders um die Außenbesitzungen seines Klosters bemühte und zwei seiner Aufzeichnungen (1245 und 1258) das Gut Oberabsdorf betreffen.-Er ließ auch im Jahre 1253 auf dem Absberg eine Marienkapelle - die spätere Wallfahrtskirche "Maria-Hilf" erbauen.- "1000 Jahre Absdorf", Mag. Bianca Wojta, Kapitel Die Benedictinerabtei Niederalteich als Grundherrschaft in Oberabsdorf, S. 59
[59]   https://de.wikipedia.org/wiki/Thurnmühle         1230 Elbwin de Porz
     abgerufen am 2.02.2017; Friedrich I. R.I.IV, 2, 2 n. 1102 1162 Juli 1 od. 2 ; über die Ursachen: Vancsa: Geschichte Nieder-und Oberösterreichs 1. Band S. 443.  Dieses Preatum soll namensgebend für die Donauau Prater sein.
[61]   FRA II/4 124 c, S. 27, Codex Claustroneoburgensis
[62]   Michael Mitterauer, Formen Adeliger Herrschaftsbildung im hochmittelalterlichen Österreich in Mitteilungen des Instituts für Österr. Geschichtsforschung, 80. Band, S 281
[63]   AT-OeStA/HHStA UR AUR 212
[64]   Zeitung für den Deutschen Adel, Band 3 /Beilage Nr. 40 (Google E-books)
[65]   Beschreibung aller Stückh-Zehent und Gülden des Hochfürstlichen Passauischen Casten- Ambts Stain, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Sign. HL-528 Hochstift Passau- Buch – Auszug, recherchiert von Hr. Ludwig Leuthner, Transkription A. Nowotny
[66]   NOeLA HS StA 0064 /4 Bereitungsbuch Bd. 4 - V.u.M.B.
[67]   Franz Karl Wissgrill: Schauplatz des Landsassigen Adels...., 4. Band, S. 74,7  

 

 
Andreas Nowotny
Jänner 2018