Mühlkamp

 

Letzte Änderung: 11.2.2020

 

Der Mühlkamp wurde bei der Wehranlage  Kammern vom großen Kamp abgezweigt und näher an die Orte herangeführt als der hochwassergefährdete Hauptfluss, um an seinem Lauf Mühlen zu betreiben. Er mündete oberhalb von Altenwörth in die Donau. Im Zuge der Fertigstellung des Kraftwerkes und der Gestaltung des Altarmes wurde er oberhalb des Hegerhauses in der Au geteilt. Ein Teil mündet nun in das Krems-Kamp-Gerinne und damit in den Altarm, der andere Teil wird an der ursprünglichen Mündungsstelle durch Rohre unterirdisch in den Altarm geleitet. 

Der Mühkamp ist ca. 20 km lang, hat ein Gefälle von 22,1 m und 51 Übergänge. Er durchfließt die Orte Kammern, Hadersdorf, Diendorf, Walkersdorf, Etsdorf, Sittendorf, Kamp, Haitzendorf, Jettsdorf, Grafenwörth, St. Johann, Seebarn und Altenwörth.

 

Alte Ansichten
(Erich Trezmüller, Gigging)

 
Fischer am Mühlkamp, um 1900


Beim Netzfischen am Mühlkamp, um 1900

 
Auf der alten Kampbrücke: Stephanie Mayer (verh. Trezmüller), Alois Weiß, Johann Mayer, Johann Trotzka

 

Mit der Zille auf der Donau, Mühlkampmündung, um 1900

 

 

Der Mühlkamp von Kammern bis Seebarn
(Fotos: Friedrich Ploiner, Grafenwörth)


Brücken in Hadersdorf


Brücke Etsdorf


Kraftwerk Grafenegg

 


Grafenwörth Kraftwerk
 


Grafenwörth Halterbrücke

 

Der Mühlkamp oberhalb von Altenwörth, 2018
(Fotos: Maria Knapp)

 

Schäden durch den Biber

  

 

Jänner 2020
Maria Knapp