Die Kunstdenkmäler von Engelmannsbrunn

 

Letzte Änderung: 22.11.2014

 

Entnommen aus:

DEHIO-HANDBUCH
Die Kunstdenkmäler Österreichs; Niederösterreich nördlich der Donau, 1990

 

ENGELMANNSBRUNN. Gemeinde Kirchberg am Wagram. Polit. Bez. Tulln

Weinort am Abhang des Wagrams. – Urk. 1112. – N-S-orientiertes Längsangerdorf mit verbautem Anger, an den Randstraßen geschlossene Verbauung durch Zwerch- und Hakenhöfe, einige Fassaden um 1900 (Nr. 11 späthistoristisch; Nr. 21 neoklassizistisch). Großteils alte Ziegeldeckung. Im O des Ortes Hintausgasse mit Stadelreihe, im W einige Weinkeller.

ORTSKAPELLE hl. Josef, am Angerrand. Schlichter Bau mit eingezogener Rundapsis, Dachreiter mit Pyramidenhelm von 1880. Restauriert 1949. Innen Flachdecke. – Frühbarockes Knorpelwerkaltärchen, um 1680, mit gleichzeitigem Altarblatt hl. Josef. – Figuren Hll. Rochus und Sebastian sowie Kruzifix Ende 19. Jh., Pietà 2. Hälfte 19. Jh.

HÄUSER. Nr. 58: 2geschossiger Zwerchhof mit spätsecessionistischer Fassade, bez. 1909, daneben niedrigerer Altbau mit Walmdach und profilierten Steingewänden, 17. Jh. Innen Schablonenmalerei mit Wiener Werkstätte-Dekor um 1909. – Nr. 80: Schule, spätsecessionistisch, erbaut 1909.

KLEINDENKMÄLER. Pfeilerbildstock, bez. 1646, und Wegkapelle, 2. Hälfte 19. Jh., beide am östlichen Ortsausgang.

 

17. April 2012
Maria Knapp