Schreibweisen von „Utzenlaa“

 

Letzte Änderung: 2.11.2012

Im Laufe der Jahrhunderte erfuhren die Ortsnamen größere Veränderungen. Nur wenige Personen konnten schreiben, vieles wurde mündlich weitergegeben und dann nach Gehör aufgeschrieben (in den Pfarrmatriken ist dies bis ins 19. Jahrhundert nachzuvollziehen).
Sie finden hier eine Liste, wie der Name „Utzenlaa“  Laufe der Jahrhunderte in Dokumenten aufschien. Die Erklärung der Abkürzungen finden Sie am Ende des Textes. 

 

1120                de Luzina                   FRA II/4, Nr. 82

1200                Liucenloch                 BUB I, S. 149

Ca. 1230          Liuzenlohe                  Maidhof, Pass. Urb. II, S. 114

1250/60           Leuzenloch                 Maidhof, Pass. Urb. I, S. 297

Ca. 1280          Leuzenla                     HHStA, Urkunden

1320                Livzzenloch                HHStA, Urkunden

1337                Leuczenloch               HHStA, Urkunden

1340                Leuzenlo                    FRA II/28, S. 197

1376                Luenczenlach             Urb. Schott., f. 47 r

1376                Luersczenlach            Urb. Schott., f. 47 r

1380                Lewtzenlo                   Hardegger Urk. Nr. 87

1469                Lutznlaa                     AÖG I/2, S. 48

1496                Uezenla                      Wisgrill, Schauplatz IV, S. 356

1507                Lewtznlach                 GB XIII, S. 302

1590                Utzenlaa                     Bereitungsbuch UMB, f.7

1708                Uezenlah                    Stainerische Casten-Ambts-Beschreibung, Bayer. Hauptstaatsarchiv, Signatur HL- 528 
                                                        Hochstift Passau-Buch - Auszug

Um 1780          Uetzenloe                   Text zur Josephinischen Landesaufnahme

Um 1780          Urzenlaa                     Karte zur Josephinischen Landesaufnahme

1830                Utzenlaa                    Franz Xaver Schweickhardt

 

Erklärung Abkürzungen:

BUB
Urkundenbuch zur Geschichte der Babenberger in Österreich, bearbeitet von Oskar Mitis, Heinrich Fichtenau, Erich Zollner. 1.Teil: Die Siegelurkunden der Babenberger bis 1215, Wien 1950

FRA - Fontes rerum Austriacarum
Fontes rerum Austriacarum (FRA), österreichische Geschichtsquellen, herausgegeben von der Historischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in 3 Abteilungen: I. Scriptores, Band 1-13, 1855ff.; II. Diplomataria et Acta, Band 1-87, 1849ff.; III. Fontes iuris (Quellen zur Geschichte des österreichischen Rechts), herausgegeben von der Kommission für die Savigny-Stiftung, Band 1-11, 1953ff.

HHStA
Haus-, Hof- und Staatsarchiv. Es ist die älteste Abteilung des Österreichischen Staatsarchivs und wurde 1749 unter Maria Theresia gegründet.

 

Quellen:
Heinrich Weigl: Historisches Ortsnamenbuch für Niederösterreich, Wien 1975

Christine Zaussinger: Dissertation zum Thema: Die Siedlungsnamen des Tullnerfeldes und des Traisentales …, Wien 1961

NÖ Landesarchiv

Urkunde und Geschichte - Niederösterreichs Landesgeschichte im Spiegel der Urkunden seines Landesarchivs, 204

 

Maria Knapp
November 2012