Spengler

 

Die Spengler oder Klampferer entwickelten sich aus den Blechschmieden und verfertigten auf kaltem Weg Blechwaren aller Art, u.a. Spangen, Klammern, Flaschen, Laternen, Becken und Dachrinnen. Aber auch blechernes Küchengeschirr konnte man bei ihnen löten lassen.
 
1757:  Ambros Höber wird im Oberstockstaller Grundbuch auf Kirchberg Nr. 16 genannt.
 
1855: Johann Mikschl ist Spenglermeister in Kirchberg 50 bzw. 26, Gattin Maria geb. Simko. Er stirbt 1883 mit 61 Jahren in Kirchberg 40.
Sohn Hieronymus Mikschl;  er stirbt 1945 mit 87 Jahren in Kirchberg 23.
 

Rechnung von Hieronymus Mikschl an das Zscherniz-Spital über Kapellentüren,
ausgebesserte Bodenfenster und Turmjalousien, 1891

 
1907: Ummeldung Karl Lech, Abmeldung 1911
 
Um 1924: Johann Pree in Kirchberg 9, Abmeldung 1951 auf Nr. 49.
 
1930: Ummeldung Rudolf Knapp, von Neustift 68, nach Neustift 84

Rechnungen über Reparaturen für die Milchgenossenschaft Winkl und über 
die Neuverblechung des Winkler Kirchturmes aus dem Jahr 1957
 
 
1962: Erich Marecek vergrößerte den Dachdeckerbetrieb um eine Spenglerei, beides in der Kremser Straße 43. 1997 folgte Sohn Thomas Marecek.
 
 
Quellen:
Bay. HStA, HL Passau, Rep. 51, Verz. 1 Fasz. 5/101
Einträge in den Amtsblättern von 1886 bis 1967, erfasst von Herbert Eder, Kollersdorf 
 
 
Oktober 2022
Maria Knapp